1914: Hass gegen England lässt sich nicht mehr dämpfen

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Bei uns erwartet man mit Sehnsucht den Moment ihnen die Zeppeline nach London zu schicken um ihre Nerven etwas zu kitzeln. Wir besitzen jetzt 39 Zeppeline also das könnte schon ganz kräftig werden, das ist keine Fabel, ein Bekannter Mirzels hat sie gesehen und geschrieben es sei ein Anblick der einem die Tränen in die Augen triebe in seiner Grossartigkeit...

"Man hört wieder so wenig vom Kriegsschauplatze, dass wir mit der grössten Spannung die Zeitungen erwarten. Gottlob lügt man uns wenigstens nicht an, sonst äme man vor Sorge ganz um.

Dick schrieb mir einen sehr netten Brief. Er meint man solle nicht so gegen England schüren. Da hätte man eben früher die Zeitungen anders beeinflussen müssen, jetzt ist es zu spät den glühenden Hass zu dämpfen, der Gross wie Kleine erfüllt.
Ehrlich gestanden benehmen sich aber die Herrn Engländer auch darnach. Bei uns erwartet man mit Sehnsucht den Moment ihnen die Zeppeline nach London zu schicken um ihre Nerven etwas zu kitzeln. Wir besitzen jetzt 39 Zeppeline also das könnte schon ganz kräftig werden, das ist keine Fabel, ein Bekannter Mirzels hat sie gesehen und geschrieben es sei ein Anblick der einem die Tränen in die Augen triebe in seiner Grossartigkeit. Ich denke man muss erst die grossen Hallen errichten ehe sie übers Meer bequem rüber können. Ach wenn all der Greul nur bald vorüber wäre !!!"

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