Gedicht - Weihnacht im Feld
Dieses Gedicht stammt aus dem Nachlass einer Sängerin. Sie hat es von einem Unteroffizier während eines Fronttheater-Aufenthaltes im Osten bekommen.
Tacitus
Wie ist doch die Nacht so schön,
Wenn oben die Sterne stehn,
Und stille hernieder schauen
Auf alle die Thäler und Auen.
Wenn nirgends ein Hauch sich regt,
kein Halm und Blatt bewegt
Die Nebel im Thale steigen
Und sich schlingend die Arme reichen
Wenn Alles so still, so still,
gar das Waßer nicht rauschen will,
Und am Himmel die Sterne stehn,
wie ist doch die Nacht so schön.
Das Gedicht stammt aus dem Perlmutt-Buch, verfasst von Adolph Schmidt.