Gedicht vom 27. Juni 1899 aus Hamburg
Ein Mann schreibt einem jungen Fräulein.
Tacitus
Wie ist doch die Nacht so schön,
Wenn oben die Sterne stehn,
Und stille hernieder schauen
Auf alle die Thäler und Auen.
Wenn nirgends ein Hauch sich regt,
kein Halm und Blatt bewegt
Die Nebel im Thale steigen
Und sich schlingend die Arme reichen
Wenn Alles so still, so still,
gar das Waßer nicht rauschen will,
Und am Himmel die Sterne stehn,
wie ist doch die Nacht so schön.
Das Gedicht stammt aus dem Perlmutt-Buch, verfasst von Adolph Schmidt.