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Verlustreiche Schlacht bei Sedan

  • Tacitus
  • September 1, 2020 at 12:32 AM
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Ein Soldat schreibt in sein Tagebuch einen sehr ausführlichen Bericht über die "Schlacht bei Sedan". Einen Auszug daraus möchten wir Ihnen hier präsentieren.

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Wir musten mit Todte und Verwundet gleiches Looß teilen und den Himel zu unser tecke nehmen so Schliefen wir den ein...

"Dangscheri am 1 September Nahe und fern hörten wir schon Kanonen Doner auch Gewehrschüße das schlug einem jeden das Herz denn das es den Dag zum Kampf kann hatte ein jeder vor Augen, ein jeder der tachte es könte vieleicht die letzte Nacht sein die er erlebt hatte, was auch bei manchem der fall war, der Dag war so ziehmlich da doch die Sonne konte nicht vor dem dicken Nebel herraus; Wir erhilten den auftrag unser Divission solte der linken Flügel anrgreifen von den Franzosen, so marschirten wir den der Maaß linken Ufer entlang weil wir dieselbe nicht überschreiten konten durch den dicken Nebel waren wir Geschützt da konten uns die Franzosen nicht sehn, wir erreichten unser Zweck wir waren 1/2 Stunde von der belgischen Grenze das Feuer wurde von Zeit zu Zeit stärker, die Sonne hatte sich ziehmlich durch den Nebel Gearbeitet unser Husaren ritten Parolie auf einmal hörten wir schüße ganz Nahe bei uns so das Kugel über uns Zischten jetzt hieß es der Schützenzug schwärmt hir reichte sich einer dem ander die Hand und es wurde vorgerückt, wir sahen die Rohthosen durch den grauen Nebel durch blitzen unser Artelrie war untertessen auf gefar sie bekam ein hefitges Srapnelfeuer unser erwid es auch gut, wir erreichten der einer hügel wo wir uns ein augenblick hinlegten zwischen uns ein thal auf gemseitigem Bergen standen die Franzosen wir konten uns aber nicht lange halten. [...] Was nun konte flüchte zur Festung Sedan rein ander wurd Gefangen gemacht, das Feuer leiß nach die Sone warf ihr lezte Strahlen über das Schloß feld als wir über marschirten da sah man nun erst was unser Arbeiten Gewirkt hatte da lagen wieder tausende von Todte und Verwundet mancher lag noch in seinen letzten Zügen und Verschied almlich wie sich die Sonne hinter die Berge versenkte. Jedoch zu letzt bekam unser gute Jäger Leutnant ein Schuß durch die Brust fiel um regte sich nicht mehr, Jetzt hörte inden überal Hura schrein Die Musikcöre spielten ein Coral diese uns Gott den Sieg wieder verliehn hatte den das war das Drittemal daß uns Gott von den feindlichen Kugeln bewahrt hatte die Nacht war herein gebrochen jetzt bezogen wir das Pivack, aber auch hir sah man wieder daß das Batalion zussamen geschmelzt war. Es wurde mancher verlesen der das hir rufen vergesen hatte, Es legte sich ein jeder so gut es ging auf sein Tornister an Essen wurde nicht gedacht erstens vor Müdigkeit zweitens wieder Er nichts hatte. Wir musten mit Todte und Verwundet gleiches Looß teilen und den Himel zu unser tecke nehmen so Schliefen wir den ein unter vielen Geplauter der eine wolte noch mehr wissen als der ander...."

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