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Deutsch-Französischer-Krieg
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Der Thron Napoleons III. wackelt

  • Tacitus
  • August 11, 2020 at 1:10 AM
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In seinen Erinnerungen berichtet ein deuscher Soldat von der damaligen Lage in Frankreich. Einerseits in Bezug auf die herrschende Politik, andererseits wie wenig die Elsässer die französische Sprache bis dahin angenommen haben.

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Wagner war auch so ehrlich zu gestehen, daß unter der Regierung Napoleons vieles faul geworden sei. Wenn die Volksabstimmung vom 8. Mai 1870 den wankenden Thron Napleons auch scheinbar befestigte, so habe man doch bei der Abstimmung seine eigenen Gedanken gehabt; die wahre Meinung des Volkes sei dabei nicht zum Ausdruck gekommen...

"Im Schulhause zu Eckbolzheim bezog ich mit meiner Korporalschaft die Dorfwache. Der Lehrer des Ortes, Herr Wagner, war ein äußerst liebenswürdiger Mann, mit dem ich sehr bald befreundet war. Seine Familie hatte er wegen der nahen Festung zu den Eltern seiner Frau ins Gebirge geschickt. Wagner war auch so ehrlich zu gestehen, daß unter der Regierung Napoleons vieles faul geworden sei. Wenn die Volksabstimmung vom 8. Mai 1870 den wankenden Thron Napleons auch scheinbar befestigte, so habe man doch bei der Abstimmung seine eigenen Gedanken gehabt; die wahre Meinung des Volkes sei dabei nicht zum Ausdruck gekommen. Erstaunt wr ich zu hören, daß die Schulkinder trotz Strafen so wenig französisch lernten, daß sie sich stets deutsch ausdrückten. Kaum hätten die Kinder der Schulstube den Rücken gekehrt, so sei all ihr Thun und Treiben rein deutsch. Der beste Bweis aber, daß es die Franzosen innerhalb zweier Jahrhunderte nicht vermocht hätten, die Elsässer für die französische Sprache zu gewinnen, sei, daß der Religionsunterricht, um Verständnis zu erzielen, auch heute noch in deutscher Sprache erteilt werden müsse."

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