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  1. Geschriebene Geschichte
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Gedicht - Die Wäsche

  • Tacitus
  • March 26, 2020 at 4:17 AM
  • 4,833 Views
  • 0 Replies

In einem historischen Notizheft haben wir das hier vorliegende Gedicht entdeckt. Das ist der einzige Text in diesem Heft. Autor und Jahresangabe sind nicht vorhanden. Wir vermuten, dass das Gedicht wohl aus den 1910er Jahren stammt. Gefunden haben wir die Handschrift in einem Nachlasskarton aus Norddeutschland.

Wenn große Wäsche im Hause ist,

hab ich schon oft gesehn

Und mir gar mancherlei gemerkt,

Was dabei muß geschehn.

Daß Weise hier, das Bunte dort,

Die Wäsche wird sortiert

dann Alles richtig abgezählt

Und in ein Buch notiert.

Nun wird ganz lauwarm eingeweicht

Ganz sorgsam Stück für Stück

Und wenn das recht mit Fleiß geschieht

Kein Schmutzfleck bleibt zurück

Und hat die Seife gut gewirkt

Fängt man zu Waschen an,

Und wäscht im heißen Wasser dann,

So weiß als man nur kann.

Jetzt wird gespült, gestärkt, geblaut,

dann Alles auf gehängt;

Wobei man wenn der Wind recht geht,

Auch an die Klammern denkt

Und wenn dann Alles trocken ist

Kommt's Rollen hinterher

da fassen zwei dabei an

Geht's auch nicht allzu schwer

Die feine Wäsche sprengt man ein

und nimmt sich dann in Acht

Daß man beim Plätten auf und ab

Nicht falsche Falten macht.

Nun wird die Wäsche weggelegt

doch vorher erst gezählt

und jede Mutter freut sich dann

Wenn nicht ein Stückchen fehlt.

  • 1910er
  • Gedicht
  • Alltag
  • Wäsche
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Aus einer Tagebuch-Notiz

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