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Gedicht - Mein Soldat

  • Tacitus
  • June 22, 2016 at 11:12 PM
  • 2,133 Views
  • 0 Comments

Eine junge Frau bekam im Jahr 1944 die tragische Gewissheit, dass ihr geliebter Herrmann in Folge eines Kopfschusses in einem Lazarett verstorben ist.

"Mein Liebstes,

mein Lebensglück, meine ganze Freude

wurde mir genommen. Ich kann es nicht glauben.

Mein Soldat

Im weiten Osten liegt das Grab

von meinem lieben Hermann

ich habe Dein gedenkend

Viele Tränen schon geweint.

Doch dann seh ich Deine Augen,

Seh Dein liebes Angesicht

Und ich höre Deine Worte,

Die Dein stummer Mund mir spricht.

Worte, die Du einst geschrieben,

Da dich noch das Leben hielt,

Worte, deren hoher Größe,

Meine Seele ganz erfüllt:

"Wie das Schicksal uns auch immer

Lenken oder treffen mag,

Zuversichtlich laß uns blicken

In den fernen Zukunftstag!

Dann erfüllen wir, vorwärtsschreitend

Das Gebot und unsere Pflicht,

Und wenn wir auch untergeh'n

Unser Deutschland darf es nicht!"

Und Dein Tod ward Dir Erfüllung

Dessen; was Dein Herz gefühlt.

Stolz und groß bist Du erloschen,

Einer, der das Banner hielt.

Darf ich trauern da und klagen,

Weil ich nun alleine blieb,

Weil ich Dich so bald verloren

Du mein Glück - mein Lieb?

Nein, das würde Dich betrüben,

Mich so zag und klein zu sehn,

Deinen starken Glauben tragend

Will ich tapfer zu Dir stehn.

Mein lieber Hermann,

für mich bist Du nicht tot."

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Gedicht - Stimme der Nacht

Das Gedicht liegt uns als Schreibmaschinen-Text vor. Im Internet konnten wir das Gedicht noch nicht ausfindig machen, sodass die Verfasserin es wohl nur für sich und ggf. ihr Umfeld geschrieben hat, in einer Zeit in der sich der 2. Weltkrieg immer mehr zugespitzt hat. Datiert ist auf den 31. Juli 1944.
Tacitus
April 9, 2016 at 8:38 PM
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"Hätte ich die Freiheit, mir eine Neigung zu wählen, die mich für alle Wechselfälle des Lebens auf einen festen Grund stellte... es würde die Neigung zum Lesen sein. Schaffe einem Menschen diese Neigung, und du wirst zugleich sein Glück begründen."

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