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  1. Geschriebene Geschichte
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Entwaffnung von italienischen Soldaten

  • Tacitus
  • October 6, 2011 at 5:28 AM
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Brief vom 19. September 1943 aus Italien. Ein Soldat schreibt seiner Frau einen Brief aus Italien und beschreibt darin, wie italienische Soldaten von den deutschen Soldaten entwaffnet wurden. Erschreckend ist hierbei seine Aussage, dass er am liebsten geschossen hätte.

"Die letzten Tage ging es hier sehr bund her. Wir habe hier die italienischen Soldaten entwaffnet. Es ist alles ohne Zwischenfälle vonstatten gegangen. Ich bin die Tage einmal so richtig in meinem Element gewesen und habe ein bischen meine Wut daran auslaßen können. Aber die Brüder haben ja leider zu viel Angst. Sie haben als sie unsere Geschütze gesehen haben, gleich die Hände hochgehalten. Ich hätte einmal so richtig mit meiner Maschinenpistole dazwischen halten mögen. Leider ist es mir nicht vergönnt worden. Ich habe an den Tagen als wir die Italiener entwaffnet haben, 3 Nächte nicht geschlafen. Aber trotzdem hat mir die Sache sehr viel Spaß gemacht."

Fünf Tage später, am 24. September geht der Soldat noch einmal auf das Thema ein.

"Nun schreibst Du, daß Du Dich so um mich gesorgt hast während der Kapitulation des Italienischen Volkes. Das hattest Du bestimmt nicht nötig gehabt. Du kennst ja den Italiener als die unsere Geschütze gesehen haben, haben sie gleich die Waffen weggeschmissen und die Hände hochgehalten. Es ist in den Städten wo wir die Italiener entwaffnet haben nicht ein einziger Schuß gefallen. Dafür sind die Brüder doch viel zu Feige. Wir liegen noch immer in einer Stadt in Norditalien. Also Mäuschen mach Dir keien Sorgen. Du weißt doch, Unkraut vergeht nicht."

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