Ein Mann hat seiner Frau zum 30. Verlobungstag ein Gedichtband mit seinen persönlichen Gedichten an sie drucken lassen. Zu Weihnachten 1915 dichtete er folgende Zeilen.
Ein Herr Namens Moritz Siebdrat schreibt einem Fräulein Müller aus Dresden am 23. Februar 1903 eine Postkarte. Sie dient als Erinnerung an ein gemeinsames Tennisspiel, das er mit einer kunstvollen Zeichnung noch einmal verbildlicht.
Ein Soldat aus adeligen Kreisen schreibt seiner Geliebten einen Brief. Ob er dieses Ereignis genau so erlebt hat oder ob er für das Fräulein etwas übertrieben hat, können wir an dieser Stelle natürlich nicht mehr sicher nachvollziehen. Das Dokument ermöglicht aber einen Einblick in den Kriegsalltag und in die Sehnsüchte eines Soldaten in jenen Tagen.