Musik beim Lesen?

  • Das macht wahrscheinlich kaum jemand. Aber eignet sich Musik als Untermalung, wenn man gerade liest? Bei klassischer Musik kann ich es mir sehr gut vorstellen. Ich selbst lese ja dann eher alte Briefe usw. und da laufen meist nebenher Dokumentationen oder so (in letzter Zeit kaum noch, aber als ich das intensiv gemacht habe), und da blende ich das im Kopf dann aus.


    Als ich ca. 2000 oder 2001 das Buch "Uhrwerk Orange" gelesen habe, habe ich das an einem Abend (in einer Nacht) gemacht und habe durchgehend in Dauerschleife "Hier kommt Alex" von den Toten Hosen angehört - und das sogar recht laut, wenn ich mich richtig erinnere :-D


    Aber Klassik ist denke ich ein gutes Musikgenre, die der Entspannung und Konzentration dient, gerade weil in der Regel kein gesungener Text dabei ist.

  • Ich finde schon, dass das geht. Ich kann, wenn ich einen Roman oder so lese, durchaus auch Musik dazu hören- das läuft dann als Hintergrundrauschen, aber so richtig nehme ich es nicht wahr.


    Schwieriger finde ich bei Fachliteratur, also bei etwass, bei dem ich mich wirklich auf den Inhalte konzentrieren muss. Früher während meines Studiums habe ich beim Lernen bzw. Lesen von Fachartikeln oder -büchern eigentlich kaum Musik gehört. Die wurde dann eher wieder zum Runterkommen anschließend aufgedreht.

  • Zum verinnerlichen von Literatur kann ich mir Musik im Hintergrund auch nicht vorstellen. Da brauche ich absolute Ruhe und Konzentration sonst muss ich Zeilen doppelt und dreifach lesen. Aber klassische Musik stelle ich mir durchaus entspannend vor. Aber auch nur bei anderen als Fachbüchern 😊

  • Zum Lesen höre ich gerne was von youtube, irgendwelche Liederzusammenstellungen. Jazz oder Blues oder dergleichen:

    Wie hält man die Zeit an: Küssen.

    Wie reist man in der Zeit: Lesen.

    Wie entkommt man der Zeit: Musik.

    Wie fühlt man die Zeit: Schreiben.

    Wie lässt man die Zeit frei: Atmen.

    :/