Kriegsgräuel

Kriegsverbrechen, Massaker,...

Texte aus den Jahren
1939 - 1945


Kriegsgräuel - Prowoslavna 1941 (Rußland/Ukraine)
Ein SS-Mann berichtet in seinem Tagebuch von einem russischen Massaker an deutschen Soldaten


[...]Prowoslavna! Nie werde ich diesen Namen vergessen! Ein kleiner Ort in diesem riesigen Rußland und doch seit den ersten Tagen des Krieges von so großer Bedeutung für uns Deutsche.

Ein paar Hütten auf einem flachen Hügel, daneben Wald. In einiger Entfernung auf einer weiteren Anhöhe wieder einige Häuser; in ihrer Mitte ein Nonnenkloster. Ostwärts davon führt die Straße daran vorbei. Jenseits der Straße wieder ein Waldstück. Dies alles befindet sich in der Nähe von Rowno. - Auf dem erstgenannten Hügel bei Prowoslawna lag die 4. Kompanie des I.R.34, das seine Heimat in Thüringen hat. Die Leute waren alle guten Mutes, denn sie nahmen ja an dem Siegeszug durch Rußland teil. Ihre Fahrzeuge hatten sie in dem etwas abseits liegenden Wäldchen jenseits der Straße unter Bewachung zusammengestellt. -

In ihre Stille brach jedoch urplötzlich ein wildes Feuer, welches sich mit vernichtender Gewalt aus dem Wald und von beiden Seiten über sie ergoß. Blitzschnell erfaßten die deutschen Soldaten die Lage und gingen aus der Abwehr in den Angriff über. Dies durchzuführen war aber sehr schwer, denn der Gegner war in großer Überzahl. -

Zwei Tage lang kämpften die 240 Soldaten des großen deutschen Reiches ihren Aussichtslosen Heldenkampf. Mit verbissener Energie schlugen sie sich. Doch dann war es aus. Die Angreifer, ein Teil der Leibgarde Stalins [...] überwältigten sie in ihrer Übermacht, machten sie zu Gefangenen und ließen nun in viehischer Weise an diesen wehrlosen Gefallenen ihren Sadismus aus. Sie entkleideten sie völlig und rissen ihnen Nasen und Münder auf; stachen ihnen die Augen aus und schnitten die Ohren ab. Nicht genug damit. Sie schlitzten den todgeweihten deutschen Männern den Leib auf, sodaß sie unter den entsetzlichen Qualen starben. - Die Fahrzeugwache ging es nicht viel anders. Auch sie verteidigten sich heldenhaft; doch auch sie wurden überwältigt. -

Kurz darauf verließ diese wilde Horde, die sich Soldaten nennen will, den Schauplatz ihrer furchtbaren Tat. Ein paar ukrainer Familien aus diesen Dörfern nahmen sich der entstellten Toten an und schafften ihnen Gräber zu ewiger Ruhe. Ein Kranz von Blumen auf jeden Grab zeugt davon, daß es noch Menschen in diesem Lande gibt, die nicht vom Bolschewismus befangen sind. -

Nicht mehr als etwa 40 Mann entkamen diesem Gemetzel. Davon wurden noch etwa 20 in den sumpfigen Wiesen wieder geschossen. -

Nichts blieb mehr von der deutschen Kompanie, die voller Siegeshoffnung in den Kampf zog, um dem Nationalsozialismus gegen den Bolschewismus zu helfen und damit ein einiges Europa unter der Führung Deutschlands zu schaffen, als ein paar zerbeulte Stahlhelme [...] in den Schützenlöchern - Ein Kradmelder dieser Kompanie, dem es gelang, dem Tode zu entfliehen, berichtete mir dies am Tatort und zeigte mir die letzten Zeugen dieses unerhörten Kampfes, die übriggebliebenen Waffen und nachher die Gräber der 196 Toten. -

Unsere Vergeltungsmaßnahmen an den Russen waren hart aber gerecht und so werden sie auch bleiben, denn wir kämpfen als Soldaten und nicht als Bestien. Wer den bisherigen Weg unseres Vorgehens verfolgt, wird sich davon überzeugen können.[...]


 

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